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Jubiläumsfest mit Rollerdisco am Tannenhof

10. Mai 2003


Zum fünfzigsten Geburtstag des Konstanzer KREC drehte auch Oberbürgermeister Horst Frank ein paar Runden auf Rollschuhen. Clubmitglied Sigrid Miez bot eine helfende Hand.
Bild: Frau Reimann, Südkurier 12. Mai 2003
Ein halbes Jahrhundert durchrollt
Rollschuhsportler und Eisläufer feiern - Konstanzer REC wird fünfzig


Konstanz (rei) "Inline-Skates mitbringen" lautete die Bitte auf der Einladung an Oberbürgermeister Horst Frank. Nicht schwer zu erraten, wohin das Stadtoberhaupt geladen war: Zum Vereinsgelände des Konstanzer Roll- und Eissport-Clubs (KREC) am Tannenhof. Dort feierten die Sportler am Samstag das fünfzigjährige Bestehen ihres Vereins.

Zu seinem Besuch brachte der OB allerdings keinerlei Sportgerät, sondern stattdessen einen Scheck über 250 Euro und ein Dokument mit: Den Gemeinderatsbeschluss aus dem Jahre 1953. "Die Leute müssen runter von der Straße, das ist viel zu gefährlich", beschlossen die städtischen Räte damals und schufen den Rollschuhsportlern am Tannenhof ein Vereinsdomizil.

Auf dem Rollschuhplatz, der seit einigen Jahren auch überdacht ist, drehte am Samstag nicht nur Oberbürgermeister Frank auf geliehenen Rollschuhen einige Runden. Jeder war eingeladen, mit dem sportlichen Schuhwerk über das Feld zu flitzen.

Dass Rollschuhlaufen irgendwann einmal so elegant aussieht, wie bei den Mädels von der Abteilung Rollkunstlauf, dafür sorgt hartes Training.

In schicken Kostümen sprangen, hüpften und drehten sich drei Nachwuchssportlerinnen auf dem Feld. "Eigentlich ist es genau das Gleiche wie Eiskunstlauf", erklärte Franziska Zunker (18).

Während ihre Schwester Lara (16) eine Kür zu Musik fuhr, schaute Franziska gespannt zu. Bis so ein Sprung sitzt, ist das Training manchmal ganz schön schmerzhaft: "Es kann gut sein, dass man nach Hause kommt und ganz blaue Beine hat", erzählte Franziska. "Hier und da mal einen Armbruch oder einen Bänderriss." Viele Unfälle verzeichnen die Rollhockeyspieler der ersten Herrenmannschaft des Clubs nicht.

Eigentlich sei Rollhockey ein körperloses Spiel, erklärte Andreas von Briel. Zwei bis dreimal in der Woche trainieren die 16 bis 29 Jahre alten Spieler der zweiten Bundesliga gemeinsam.

Zwei Jugendmannschaften kämpfen zurzeit um den Titel des Süddeutschen Meisters. Das nachmittägliche Heimspiel der Herrenmannschaft hatte der KREC zum Anlass genommen, das Fest zum 50. Geburtstag am Samstag zu veranstalten.

Am Abend gab es eine Rollerdisco auf dem Spielfeld. Sowohl der Herren- als auch der Damenmannschaft des Rollerhockey fehlt der Nachwuchs. "Als Randsportart haben wir mit Geldsorgen und Nachwuchsproblemen zu kämpfen", sagte der erste Vorsitzende des KREC, Peter Emmerich.

Momentan hat der Verein etwa 150 Mitglieder auf Rollen und circa 150 auf dem Eis.

Wer mal beim KREC reinschnuppern möchte, braucht sich nicht direkt ein Paar professionelle Rollsschuhe zu kaufen. Etwa 80 Paar stehen dort zum Ausleihen zur Verfügung.

Mehr Infos zur Vereinsgeschichte und zum Rollsport gibt es unter www.konstanzer-rec.de.

 
Bericht und Bild von Frau Reimann, Südkurier 12. Mai 2003